HenneWandel

Informationstafeln mit Fotostrecken

Tafel 5: Fritz-Honsel-Straße (Ruhrpromenade)

Tafel 5: Fritz-Honsel-Straße (Ruhrpromenade)

Auf den nachfolgenden Informationstafeln erfahren Sie mehr über die Zukunft Meschedes und des Hennesees:

Tafel 1: Winziger Platz – Zeughausstraße, Öffnung der Henne
Tafel 2: Ruhrbrücke – Fritz-Honsel-Straße – Stadtmodell
Tafel 3: Verkehrsführung in der Innenstadt
               – Umgestaltung der Ruhrbrücke
Tafel 4: Winziger Platz – Öffnung der Henne
Tafel 5: Fritz-Honsel-Straße (Ruhrpromenade)
Tafel 6: Winziger Platz – Öffnung der Henne

Flyer HenneWandel

„HenneWandel“: Eintauchen ins Mittelalter – und den Henne-Tunnel

Der „HenneWandel“ macht vergangene Jahrhunderte wieder lebendig: Am Wochenende findet auf dem Stiftsplatz ein großer Mittelaltermarkt statt. Bildnachweis: Kramer Zunft und Kurtzweyl

Der „HenneWandel“ macht vergangene Jahrhunderte wieder lebendig: Am Wochenende findet auf dem Stiftsplatz ein großer Mittelaltermarkt statt. Bildnachweis: Kramer Zunft und Kurtzweyl

Meschede. Ganz tief eintauchen in die Mescheder Geschichte, aber auch ganz tief eintauchen in den Hennetunnel – all das beim „HenneWandel“ am Samstag und Sonntag, 30. und 31. Juli, in Meschede möglich. Nach dem – trotz eher bescheidener Witterung – erfolgreichen Auftakt mit „HenneErleben“ zieht die Veranstaltungsreihe nun weiter in die Mescheder Innenstadt – und hält für Einheimische wie Besucher Entdeckungen, Geheimnisse, Geschichte und Geschichten bereit.

Etwa beim Mittelaltermarkt: „Im historischen Umfeld des Stiftsplatzes spüren die Gäste das Stadtleben, wie es vor 1.000 Jahren war – mit Gauklern, Akrobaten, Händlern und Rittern“, so Andreas Marx, Geschäftsführer des Mescheder Stadtmarketings. „Ob Schloss und Riegel vom Schmied für Eure Kemenate, hülzernes Gespiel für die lieben Kindelein oder gar feiner Zierrat und Geschmeide für das holde Wibsvolk unter Euch, für all dies und noch viel mehr will gesorget sein“, kündigen die Händler an. Bei Schwert- und Ritterkämpfen fechten die tapferen Recken gar manchen Strauß aus. Geöffnet ist der Markt am Samstag, 30. Juli, von 11 bis 21 Uhr, sowie am Sonntag, 31. Juli, von 12 bis 19 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro; Kinder „unter Schwertmaß“ sind kostenlos dabei.

Bildnachweis: Kramer Zunft und Kurtzweyl

Bildnachweis: Kramer Zunft und Kurtzweyl

Den „HenneWandel“ wörtlich nehmen können Interessierte bei den Führungen durch den Hennetunnel am Winziger Platz. Die stündlichen Exkursionen, die am Eingang Fritz-Honsel-Straße starten, vermitteln nicht nur einen Eindruck von der „Mescheder Unterwelt“, durch die die Henne zurzeit fließt – „,Hennegänger‘ können auf diese Weise auch bereits erahnen, wie das geöffnete Flussbett die Mescheder Innenstadt verändern wird“, lädt Meschedes Bürgermeister Uli Hess ein.

Und auch sonst prägen Geschichte, Gegenwart und Zukunft an diesem Wochenende die Mescheder Innenstadt. An vielen Stellen finden Einheimische und Besucher Tafeln mit interessanten Fotos und Informationen aus der Stadtgeschichte. Das historische Gebäude Gutenbergstraße 6 wird zu einem Kunst- und Kulturhaus – mit Gartencafé, vor allem aber mit einer Ausstellung von Heimatbund, Frauengeschichtswerkstatt, Stadtarchiv, dem Städtischen Kindergarten Grevenstein, dem Blindenaltenheim, Werken von Ingrid Bechtloff, Susanne Klinke, Ernst Köster und Christoph Mause sowie dem historischen Filmdokument „1.000 Jahre Meschede“.

Ebenso öffnet das alte Bierhaus Koch an der Steinstraße noch einmal seine Pforten: Neben frischem Gerstensaft gibt es hier einen Original-Oldtimer der Brauerei Veltins. Der Verein „Seniorenwinkel“ lockt im Geburtshaus Leisse an der Warsteiner Straße am Sonntag ab 11 Uhr mit Eisenbahngeschichte, der größten Modelleisenbahn des Wennetals – und frischen Waffeln. Über viele Jahrzehnte wurde die Mescheder Innenstadt mit Trinkwasser aus dem Hochbehälter in der Schultenkampstraße versorgt – der Heimatbund inszeniert das historische Gebäude am Samstag und Sonntag von 14 bis 16 Uhr mit einer 3-D-Visualisierung.

Bildnachweis: Kramer Zunft und Kurtzweyl

Bildnachweis: Kramer Zunft und Kurtzweyl

Über 600 Schülerinnen und Schüler der heimischen Schulen haben sich im Rahmen des städtischen Schülerwettbewerbs „Meschede war – ist – wird“ Gedanken um Vergangenheit und Zukunft ihrer Stadt gemacht. Die Ergebnisse können sich sehen lassen – Eltern, Freunde, Verwandte und alle anderen Interessierten haben am Samstag und Sonntag in der Stadthalle Gelegenheit, sie in einer Ausstellung „unter die Lupe“ zu nehmen. Die Preisverleihung findet am Samstag um 15 Uhr ebenfalls in der Stadthalle statt.

Meschede-Besucher müssen sich zudem keine Gedanken machen, wo sie beim Henne-Wandel ihren fahrbaren Untersatz abstellen: Das Parkhaus Stiftscenter hat sowohl am Samstag wie auch am Sonntag geöffnet. Weitere Informationen gibt es zudem unter www.stadtmarketing-meschede.de im Internet sowie auf einem Flyer, der im Rathaus sowie in zahlreichen Geschäften zur Mitnahme bereit liegt.

Quelle: Jörg Fröhling, Pressesprecher der Stadt Meschede, Presseinformation vom 25.07.2011

„HenneWandel“: Auch „Faszination Eisenbahn“ wird lebendig

Die größte hergestellte Modellbahnreihe, die „Lehmann-Groß-Bahn“, präsentieren die Modelleisenbahner aus Soest beim „HenneWandel“. Bildnachweis: Modellbahnfreunde Soest

Die größte hergestellte Modellbahnreihe, die „Lehmann-Groß-Bahn“, präsentieren die Modelleisenbahner aus Soest beim „HenneWandel“. Bildnachweis: Modellbahnfreunde Soest

Meschede. Ganz im Zeichen von Meschedes Vergangenheit und Zukunft steht der „HenneWandel“ am kommenden Wochenende in der Innenstadt. Was liegt da näher, auch die Geschichte der Eisenbahn, die das Stadtbild Meschedes wesentlich prägt, mit in den Blick zu nehmen? Denn neben der Pfarrkirche St. Walburga und einigen wenigen Gebäuden sind die beiden Hauptgleise der Bahn die einzigen sichtbaren Zeichen, die seit Jahrzehnten in ihrer Lage unverändert sind.

Dabei steht das Jahr 2011 im Zeichen von gleich zwei Jubiläen: Vor 140 Jahren erreichten auf der Oberen Ruhrtalbahn erstmals Züge – damals noch mit Dampf betrieben – aus Richtung Arnsberg die Kreisstadt. Vor genau 100 Jahren hieß es dann: „Signal frei“ für Züge nach Finnentrop über Eslohe und Altenhundem über Schmallenberg. Neben dem Personenverkehr spielte dabei vor allem die Güterabfertigung eine wichtige Rolle: Heute kaum mehr vorstellbare neun Gleise und zahlreiche Weichen sowie Signale wurden dafür verlegt.

Im Rahmen des „HenneWandel“ lassen vor dem Gebäude des Seniorenwinkel e.V. die Modelleisenbahner aus Soest die „Faszination Eisenbahn“ lebendig werden. Zu bewundern ist eine zehn Meter große Anlage der wetterfesten Lehmann-Groß-Bahn. Mit einer Spurweite von 45 mm ist sie die größte hergestellte Modellbahnreihe. Darüber hinaus zeigt das Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe Exponate aus der Ausstellung „Abfahrt 1911“. Bei all dem sorgen die Mitglieder des Seniorenwinkels dafür, dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt. Alle Interessierten sind eingeladen.

Quelle: Jörg Fröhling, Pressesprecher der Stadt Meschede, Presseinformation vom 27.07.2011