Ein neues Gesicht für den Hennesee

So soll der Schwimmsteg am Hennesee aussehen. Oberhalb führt ein zweiter Spazierweg entlang. Foto: Stadt Meschede

Meschede.   Bisher war es nur eine Fantasie von Planern. Jetzt soll sie Wirklichkeit werden. Es ist atemberaubend, was sich ab 2013 am Hennesee tun wird. Der See bekommt im Bereich des Dammes ein völlig neues Gesicht.

Einstimmig verabschiedete der Ausschuss für Stadtentwicklung eine Prioritätenliste mit zunächst vier Großvorhaben. Trotz der Gesamtkosten von insgesamt zwei Millionen Euro (400 000 Euro hätte die Stadt zu bezahlen) sind die Chancen auf eine Verwirklichung riesengroß: Vorgespräche für eine Förderung waren erfolgreich. Geknüpft ist diese daran, dass dem Gesamtprojekt „Sauerland-Seen“ (dem neben der Henne auch die Seen an Diemel, Sorpe, Möhne und Bigge-Lister angehören) im Rahmen der „Regionale“ im Dezember noch der dritte Stern verliehen wird. Darauf, sagen Insider, deutet alles hin.

Vom Henne-Damm führt dann, als Fortsetzung des „Henne-Boulevards“ aus der Stadt, demnächst ein Schwimmsteg auf Wasserhöhe am ehemaligen Steinbruch entlang. Landseitig gibt es oberhalb einen zweiten dieser „Scenic Walks“, wie die Planer diese Wege mit ungewöhnlichen Ausblicken nennen. Oben wird es dann eigene „Balkone“ geben, von denen man hinunter aufs Wasser schauen lassen kann. Ein wenig inspirieren ließen sich die Planer von der norwegischen Tourismusroute: Auch dort gibt es solche künstlichen Fenster auf die Natur – „der Knaller“ sei das, sagen die Fachleute.

Den Weg zur jetzigen Schiffsanlegestelle dürfen Behinderte künftig mit ihren Autos hinunter fahren. Dort werden für sie Stellplätze angelegt. An neuen „Vesper-Stationen“ kann man dann auf das Schiff warten: Bessere Sitzgelegenheiten als heute, wo dann das Bütterken gegessen werden kann.

Quelle: Jürgen Kortmann, erschienen in Westfalenpost – Westfälische Rundschau, Lokalausgabe Meschede vom 14.09.2012

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