Besuch aus dem Münsterland: Großes Interesse an Mescheder Regionale-Projekt

Auch vor Ort nahmen die Gäste aus dem westlichen Münsterland das Mescheder Regionale-Projekt in Augenschein – so etwa im Bereich des künftigen Henne-Parks, wo zurzeit kräftig gebaut wird
(Bildnachweis: Regionale 2016 Agentur)

Meschede. Die Regionale 2013 bringt jede Menge „in Fluss“ – in Meschede gilt das nicht nur in übertragendem Sinn, sondern mit dem Projekt „wissenwasserwandel@meschede.de – eine Hochschulstadt im Fluss“ ebenso ganz konkret. Von den positiven Erfahrungen der Stadt Meschede profitieren jetzt auch andere Kommunen. Zum Beispiel die Städte Coesfeld und Stadtlohn aus dem westlichen Münsterland: 34 Vertreter aus Räten und Verwaltungen der beiden Kommunen waren in Meschede zu Gast, um sich über Konzeption, Verlauf und Erwartungen an das Mescheder Regionale-Projekt zu informieren.

Hintergrund: Im Jahr 2016 findet das NRW-Strukturförderprogramm „Regionale“ im westlichen Münsterland statt. Die Städte Stadtlohn und Coesfeld arbeiten beide mit Hochdruck an der Qualifizierung ihrer Projektideen „Stadtlohn – Leben mit dem Fluss“ und „Berkelstadt Coesfeld“. Der Bezug zu ihrem gemeinsamen Rückgrat ist die Berkel, die das Gebiet der Regionale 2016 von den Baumbergen bis zur niederländischen Grenze durchquert. Dabei stehen die Anbindung der Innenstädte an den Fluss, die Aufwertung begleitender Uferräume und Parks ebenso im Fokus wie eine Verbesserung des Hochwasserschutzes und der Gewässerökologie. „Für die Bewohner und Gäste der Städte soll die Berkel wieder erlebbar werden, einen Berkelradweg gibt es bereits. In Coesfeld ist jedoch der Fluss – ähnlich wie in Meschede die Henne – mitten in der Innenstadt in weiten Teilen verrohrt“, sagt Carolin Lüke von der „Regionale 2016“-Agentur.

Gerade hier gibt es viele „Schnittstellen“ zum Mescheder Regionale-Projekt – schließlich ist es zentrale Projektidee, das Element Wasser gerade für die Entwicklung der Innenstadt nutzbar zu machen. Bürgermeister Uli Hess, Martin Dörtelmann, Leiter des Fachbereichs Planung und Bauordnung sowie Projektleiter Klaus Wahle stellten den Gästen aus dem Münsterland den Weg von der Konzeption über Werkstattgespräche mit der Bürgerschaft bis hin zur technischen Umsetzung der Henneöffnung vor. Getragen wird das Projekt von einer breiten Bürger- und Akteursbeteiligung und einer intensiven Einbindung der Öffentlichkeit – „und das trägt Früchte“, so Bürgermeister Uli Hess. Das Stadtoberhaupt freut sich über das „Kompetenz-Netzwerk“, das mit der Regionale 2013 in Südwestfalen wächst – und durch die Kontakte mit anderen Kommunen auch darüber hinaus: „Hier gibt es viele Stärken – und wenn wir diese bündeln, profitiert eine Region insgesamt.“

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