Pläne für die Dammkrone am Hennesee

Während die Arbeiten zur Himmelstreppe in vollem Gang sind, hat die Stadt Meschede die Pläne für die Umgestaltung der Dammkrone noch einmal überarbeitet. Mehr Platz, mehr Grün, aber auch mehr vertraute Elemente sind jetzt die Grundsätze.

Ein Blick auf die Dammkrone an der Staumauer: Sie wird umgestaltet – FOTO: Hans Blossey

Ein Blick auf die Dammkrone an der Staumauer: Sie wird umgestaltet – FOTO: Hans Blossey

„Besucher, die die Himmelstreppe besteigen, sollen anschließend das Wasser direkt erleben können“, beschreibt Klaus Wahle, Leiter des Fachbereichs Planung und Bauordnung, die Überlegungen.
Die Dammkrone soll dabei nicht nur ein Aufenthaltsort, sondern auch wieder ein Platz für Veranstaltungen werden: Aufgrund von Sicherheitsanforderungen und nicht in ausreichendem Maß vorhandenen Rettungswegen konnten in den vergangenen Jahren größere Events „auf dem Damm“ nicht mehr stattfinden.
Wesentliche Elemente der Planungen für den neuen, verbreiterten Damm: Lichtstelen sollen optische Akzente setzen, die auch bisher vorhandenen Stahlbänke bleiben – wenn auch an veränderter Stelle – erhalten und auch sonst sollen klar erkennbare Strukturen den „neuen Hennedamm“ kennzeichnen.
Insgesamt soll die Verbreiterung der Dammkrone etwas geringer ausfallen als ursprünglich geplant. Die vorhandene Grünfläche jenseits des Geländers zum Wasser hin bleibt grundsätzlich bestehen.
Im Bereich der Dammkrone selbst werden vier „grüne Inseln“ angelegt – nicht nur zur optischen Auflockerung, sondern auch als „Rückzugs“- und Aufenthaltsbereich. Hier werden auch Fischmotive in den Asphalt der Dammkrone eingestrahlt – „Sitz-Inseln“ nehmen diese Umrisse in ihrer Gestaltung auf.

Quelle: Westfalenpost – Westfälische Rundschau, Lokalausgabe Meschede vom 08.03.2014

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