Ruhrbrücke in Meschede ist eröffnet

Durchschnitten das Band: Bürgermeister Uli Hess, Andrea Schrade und Yasin Kostik – FOTO: Oliver Eickhoff

Durchschnitten das Band: Bürgermeister Uli Hess, Andrea Schrade und Yasin Kostik – FOTO: Oliver Eickhoff

Jetzt gehört sie wieder den Radfahrern und Fußgängern  und auch den Autofahrern – in der Reihenfolge. Die Ruhrbrücke ist feierlich eröffnet worden. Mehr als ein Jahr hatten die Bauarbeiten gedauert. Zudem gibt es weitere Neuerungen in der Innenstadt.

Bei strahlendem Sonnenschein durchschnitt Bürgermeister Uli Hess am Freitagvormittag das Band, an seiner Seite jeweils mit einer eigenen Schere die Anwohner Yasin Kostik (Friseurgeschäft) und Andrea Schrade (Schlemmerstübchen).

Fußgänger und Radfahrer
„Sie hat nicht nur ein neues Gesicht, sondern auch teilweise eine neue Funktion erhalten“, sagte der Bürgermeister in seiner Ansprache. Als Einbahnstraße werde die Ruhrbrücke künftig vor allem für Fußgänger und Radfahrer den Weg in die Innenstadt von Meschede ermöglichen. Mehr als 1,2 Millionen Euro hat die Sanierung gekostet, 70 Prozent der Kosten sind durch das Regionale-Projekt gefördert worden. Hess stellte klar: „Die Sanierung der Ruhrbrücke hätte die Stadt ohnehin vornehmen müssen.

“Zeitgleich mit der Ruhrbrücke  sind auch der Abschnitt zwischen Ruhrplatz und Winziger Platz wieder für den Verkehr freigegeben worden. „Wir sind gerade dabei, einen weiteren echten Qualitätssprung in der Weiterentwicklung unserer Innenstadt zu erreichen“, meinte Hess.

Dem Element Wasser wird  ein besonderer Stellenwert eingeräumt: eine neue, große Freitreppe führt, unmittelbar an der Fußgängerzone  gelegen, hinab bis in die Ruhraue. „Die umgestaltete Freifläche lädt die Nutzer des zukünftig unmittelbar angrenzenden Ruhrtalradwegs zum Verweilen und zum Besuch unserer Stadt ein“, so der Bürgermeister.

In Kürze, so kündigte er an, werden auf der Freitreppe noch zwei Liegen aufgebaut, die sich je nach Sonneneinstrahlung ausrichten lassen. Hinzu kommt eine ausrangierte Telefonzelle, in die man ausgelesene Bücher einstellen und aus der man neuen Lesestoff entnehmen kann. Beides waren Ideen eines Jugendwettbewerbs.

Wasser auf Knopfdruck
Ein weiterer Clou: ein Trinkbrunnen, der an der Freitreppe von der Hochsauerlandwasser aufgestellt worden war. Die Idee dazu hatte die Gruppe „Mescheder Wasser“ aus den Stadtgesprächen. Sie plädiert dafür, mehr natürliches Leitungswasser zu nutzen – weil es schmecke und außerdem gesund  und ökologisch sinnvoll sei. Auf Knopfdruck sprudelt das Trinkwasser aus dem Brunnen – entweder direkt in den Mund oder in eine leere Flasche von Radfahrern und Spaziergängern.

Hess dankte Firmen, Mitarbeitern, den städtischen Bauleitern Rafael Czochara und Michael Klauke für die Ausführung und ganz besonders den Anwohnern, Gewerbetreibenden und Verkehrsteilnehmern, „die Unannehmlichkeiten und Einschränkungen während der Bauphase hinnehmen müssen“. Hess: „Ich hoffe, dass auch Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.“

Quelle: Westfalenpost – Westfälische Rundschau, Lokalausgabe Meschede vom 02.08.2014

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