Innenstadt umgebaut

Nicht einmal zweieinhalb Jahre dauerte es, alle „Regionale“-Arbeiten in der Innenstadt umzusetzen: „Wir haben die halbe Stadt auf links gezogen“, meint Planer Michael Klauke (rechts, mit Bürgermeister Uli Hess) – mit Erfolg --- FOTO: Jürgen Kortmann

Nicht einmal zweieinhalb Jahre dauerte es, alle „Regionale“-Arbeiten in der Innenstadt umzusetzen: „Wir haben die halbe Stadt auf links gezogen“, meint Planer Michael Klauke (rechts, mit Bürgermeister Uli Hess) – mit Erfolg — FOTO: Jürgen Kortmann

Am Mittwoch werden in Meschede alle Projekte der „Regionale“ beendet sein: Die neue Ruhrpromenade wird für Fußgänger und Radfahrer freigegeben, die Fritz-Honsel-Straße für Autofahrer.

Ganz unspektakulär endet Mittwoch das ganz große Kapitel der Mescheder Stadtentwicklung: Der Verkehr auf der Fritz-Honsel-Straße wird kurzerhand freigegeben, still und leise. Damit sind alle „Regionale“-Projekte in der Innenstadt beendet. Die neue „Ruhrpromenade“ ist jetzt fertig gestellt. Gleichzeitig steht damit die neue innerstädtische Verkehrsführung.

Neue Einbahnstraßenregelung
Zu beachten für Autofahrer: Ab Einmündung Kampstraße ist die Fritz-Honsel-Straße jetzt eine Einbahnstraße, an der Ecke Henne/Pressehaus/Finanzamt darf nur nach links zum Winziger Platz abgebogen werden. „Grundsätzlich ist das eine Verkehrsberuhigung in diesem Bereich“, sagt Michael Klauke, der bei der Stadtverwaltung die Planung der neuen Promenade machte. „Wir bekommen hier eine ganz andere Aufenthaltsqualität“, meint Bürgermeister Uli Hess – und schließt dabei das ganze Umfeld bis zur Ruhrbrücke ein: „Fußgänger und Radfahrer stehen absolut im Vordergrund.“
Gleichzeitig sei die Stadt trotzdem von allen Seiten mit dem Auto erreichbar. Entlang der neuen Ruhrpromenade gibt es 13 Stellplätze für Autofahrer – hier war sogar mehr Platz, damit 2,25 Meter breite und sechs Meter lange Flächen gebaut werden konnten. Die reichen auch für größer dimensionierte Autos. Die Hecke ist entlang der ganzen 450 Meter gepflanzt, dazu 24 Bäume an Böschung und der Straße, außerdem ist die „Möblierung“ mit Bänken (jede zweite mit Aufstehhilfe) aufgestellt. Die Ruhr nebenan ist renaturiert worden. Schilder weisen Radfahrern auf dem Ruhrtalradweg künftig den Weg von der Kolpingstraße über die Johannesbrücke und der Fritz-Honsel-Straße zur Freitreppe an der Ruhr – damit sie dort Pause machen, und im besten Fall in der Fußgängerzone einkaufen.

Meschede-Center: Bald der Start?
Und das Meschede-Center? Die Straße vor dem künftigen Eingang ist schon angehoben, in der Hecke gegenüber ist die Aussparung, wo die neue Brücke über die Ruhr hin zum Center führen wird. Und der Bürgersteig am Center ist bewusst nicht gemacht worden und liegt als Geröllfläche offen – ein kleines Indiz dafür, dass es bald auch an dieser überfälligen Baustelle losgeht.

Quelle: Westfalenpost – Westfälische Rundschau, Lokalausgabe Meschede vom 05.11.2014

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